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Immer wieder neu erfinden will ich mich, immer wieder. Misses Unstoppable in der Welt der grauen Mäuse, die sich selbst im Spiegal angähnen. Tattoos hingegen halten für die Ewigkeit, aber die find ich ja auch klasse. Wie bekomm ich das jetzt zusammen? Richtig mit Temptoos oder Fun-Tatoos.

Temptoo © www.zauberhafte-elv.de

Was sind Temptoos?

Ich hab diese Teile sehr gern aus meinem Kaugummipapier gefummelt und erst im Februar beim Fasching nach enigen gesucht. Temptoos sind so genannte Temporary Tattoos und nichts weiter als die kleinen Abziehbildchen, die ihr noch aus der Bravo kennt. Manche bezeichnen jedoch auch Biotattoos mit diesem Namen.
Ich stehe total auf Bodyart. Piercings und Tattos sind etwas feines, aber auch sehr charakterstark und daher nichts, was in den schnell sichtbaren Bereich meines Körpers gehört. Sie machen aber so unordentlich Spaß und könnte ich sie jeden Tag woanders hinsetzen, wären sie meine beste Freundin.
Aus den 90ern verbannt, landen die kurzzeitigen Tattoos nun auch von Chanel oder H&M in mein Sichtfeld.
© www.zauberhafte-elv.de

Temptoo © www.zauberhafte-elv.de

Fazit: Für die Madonnas unter euch und bitte nur zum Fun auf Partys tragbar, sonst hat es den Urlaubs-zurück-komm-peinlicher-Urlauber-Flavour. Was sagt ihr? Top oder Flop? Miauz.

Die Frauenwelt gehorcht mal wieder ihrem Klischee. Kaum wird verkündet, dass es Frühling ist, müssen auch frühlingshafte Farben angezogen und aufgemalt werden. Das bewies mir auch ein Besuch bei KIKO Cosmetics.

© www.zauberhafte-elv.de

Apfelgrün als Nagellack Trenfarbe 2010?

Kurz vor Ostern rannte ich noch los um anständige Geschenke zu finden, was natürlich im Umzugswahn komplett unterging. Ja, die elv baut sich ihre eigene kleine Höhle und das verlangt Zeit, Kraft und Nerven. Auf der Präsentsuche stieß ich auf ein Nagellackregal, dessen wunderbares Apfelgrün fast ausverkauft war. Ich stehe auch sehr auf diese Farbe, aber nicht an meinen Nägeln.

Wie ist das bei euch? Lauft ihr jetzt auch mit mintfarbenen Nägeln rum, weil es Trend ist oder passt ihr euren Kleiderschrank und Schminktisch nach den Jahreszeiten an? Sind wir im Herbst wieder bei dunklen Tönen in Herbstlauboptik? Ich dachte immer das Farbspektrum (egal ob Nagellack oder Klamotten) richtet sich danach, welcher Haut- & Haartyp man ist und nicht nach den Metereologen oder doch?

Die Verkäuferinnen in dem Laden waren zumindest auf den Trend getrimmt. Miauz.

Ich habe zwar die ganze Zeit nach einem anderen paar Schuhe gesucht, das komplett mit Nieten besetzt war aber dann habe ich mich ein wenig an die Alltagstauglichkeit zurück besonnen und dieses schmucke Duo mitgenommen. Es klackert wieder auf Berlins Straßen.

Schuhe mit Nieten © www.zauberhafte-elv.de

Nieten an jedes Kleidungsstück

Nach Nietenshirts und Nietenweste war es ja nur eine Frage der Zeit eh ich zu Nietenschuhen greifen würde. Je nachdem ob man sie zu einer Strumpfhose trägt oder eine Jeans dazu anhat, sieht man entweder mehr oder weniger Nieten und kann so von dezentem Funkeldetail zu großartigen Blickfang wechseln.

Regel hierbei ist natürlich wieder: Bitte nicht too much sonst trifft euch der “Weihnachtsbaumeffekt”.

Miauz.

Wie versprochen folgt heute die nächste Zusammenfassung der Vorträge aus dem Symposium Fashion@Society in der Akademie der Künste. Nach dem gestrigen Beitrag über Streetblogs, die große Designer beeinflussen nun zu Jugendkulturen in Detschland. Lebst du deinen Stil?

Akademie der Künste Berlin  © www.zauberhafte-elv.de

Life & Style – Die Entwicklung von Jugendkulturen in Deutschland. Klaus Farin, Archiv der Jugendkulturen e.V. Berlin

  • Jugendkulturen fast immer musikorientiert, wollen Grenzen nach außen ziehen
  • Sachen kennen, die nicht jeder kennt und kann
  • „Mode als Erkennungsmerkmal“ (Codes, die nicht jeder versteht)
  • gleichgestyled = gleichgesinnt = hohe Überenstimmung und Infodichte somit Kommunikation von vornherein auf viel vertrauterer Ebene
  • Entstehen sogenannter “artificial tribes” (künstliche Stämme)
  • Der Markt ist größer als die realen Jugendlichen – Bewerbe Jugendliche und Ü30 kauft es
  • man brauch nicht mehr wirklich wissen um als Symphatisant am Wochenende mit der Kleidung oder der Musik mitzumachen (früher voller Überzeugung und oft politisch)
  • die Kreativen leiden darunter, da durch Masse die Inhalte verdünnisieren
  • Früher war es so, dass Jugendliche sich an erwachsenen orientiert haben, jetzt will Mutter für die Tochter gehalten werden

Allein zu wissen, dass es ein Archiv der Jugendkulturen gibt, hat den Vortrag lohnsenswert gemacht aber Klaus Farin an sich war einfach ein symphatischer Redner, der mit Kompetenz überzeugte.

Interessant fand ich den Ansatz, das man früher bestimmte Styles hatte, die politisch- und meinungsorientiert waren und man wusste welcher Kultur man folgte und was dahinter steckt. Heute hilft H&M dir ohne jegliches Interesse für die Idee hinter den Kleidungsstücken Emo, Punk oder Hiphopper zu sein. Gut oder schlecht?

Des Weiteren wühlte mich die Frage von ihm auf:

>>Haben Jugendliche denn heute noch erwachsene Vorbilder oder verlieren sich alle in dem Wahn einfach nur noch jugendlich zu sein?

Zumindest bei seiner Aussage im Bezug auf die Mutter und die Werbung für junge Menschen hat er Recht. Was meint ihr? Steckt hinter eurem Styling noch eine Überzeugung oder Message?

Wie angekündigt nahm ich gestern am Symposium im Zuge des Createurope-Projekts teil. In der berliner Akademie der Künste ging es darum, ob und wie Mode und Politik zusammen gehören. In den nächsten Tagen werde ich euch die Quintessenz einiger interessanter Vorträge zusammenfassen.

Power to the people © www.zauberhafte-elv.de

“Power to the people: Die Straße erobert den Laufsteg zurück. Wie Streetstyleblogs die Modedesigner beeinflussen” gehalten von Jeroen van Roijen, NZZ.

  • Früher war der Weg Modedesigner –> Medien (besonders Magazine)–> Look auf der Straße. Nun ist es umgekehrt: Trends und Kleidungsstücke finden ihren Weg von der Straße in die Ateliers
  • Magazinqualität nimmt ab, da Editorials sich nach den Companies richten, die die Anzeigen buchen
  • Kollektionen (auch von anerkannten und lange geliebten Designern) brauchen streetcredibility sonst schafft es kein Kleidungsstück in die Herzen der Konsumenten

Mister van Roijen, der selbst über einen schmackhaften Stil verfügt, erinnerte mich damit sehr an die aktuelle Diskussion über den Medienwandel allgemein.

Frühere etablierte Instanzen (InStyle, ELLE, etc.), die als eine Art Bibel gesehen wurden, werden nun durch die vielen kreativen Menschen im Internet (Schreiberlinge, Fotografen) ihrer Macht beraubt und müssen umdenken.

Er selbst ist Redaktionsleiter der  “Z – Die schönen Seiten” , die monatliche Beilage der NZZ

>>Witziger Hinweis von ihm: Irgendwie haben alle jungen Fashion-Bloggerinnen Bilder von sich mit ihren Fährradern

Nachdem man auf den Laufstegen wieder spitze und pompöse Schultern sieht und sie sogar derzeit bei Topshop bestellen kann, musste ich das noch einmal an mir ausprobieren. Neutral an die Sache ranzugehen war nicht so easy, denn als ich klein war wurde ich mit Schulterpolstern gefoltert.
Schulterpolster © www.zauberhafte-elv.de

Ich muss sagen es gefällt mir ganz gut. Es ist ja auch noch dezent und wenn man sich sonst ein bisschen zerbrechlich darstellt (siehe Dutt) kann man das schon tragen. Wieder einmal ein Thema bei dem es heißt:

“Wenns dich nicht fett macht, versuchs!”

Habt ihr es auch schon probiert oder lehnt ihr breite Schultern generell als zu maskulin ab? Mir ist zur Zeit alles recht, was nicht in 11 facher Ausführung auf der Straße zu finden ist.

Miauz.

Als ich vor einiger Zeit einen Prefashionweekigen Shoppingausflug machte, sprang mir schnell eine fesche Nietenweste ins Auge. Ich wil schon seit einiger Zeit so ein Schmuckstück haben und wie mich die Magazine und Modenschauen lehrten, bin ich damit nicht allein.

Nietenweste © www.zauberhafte-elv.de

nietenweste © www.zauberhafte-elv.de

Nietenweste © True Religion Jeans

Auf den Bildern seht ihr mich in einer Nietenweste von Oasis. Ich habe die Marke zum ersten Mal entdeckt und bei meinen Nachforschungen fand ich heraus, das die Marke natürlich aus UK ist. Hach.

Die aufwendiger verarbeitete Nietenweste fand ich auf der Premum Exhibition. Sie ist von der wunderhübschen Designerin Cecilia de Bucourt. Das Schicksal hächelte mir kräftig zu, da die Weste 111€ kostet, ich aber alles in mir zusammenriss um für die Chicagoreise reich genug zu sein. Der letzte Ausschnitt zeigt eine Werbung von einem bekannten Jeanshersteller aber auch er ließ sein Model nicht ohne Weste raus.

Wie und wozu trage ich die Nietenweste?

Durch die Nutzung unterschiedlicher Nieten, entsteht jedes mal ein ganz eigener Look. Man findet Modelle, die sowohl hippieesque als auch grungig aussehen können. Mir gefällt auf alle Fälle immer schwarzer Nagellack dazu. Kombiniert sie zu Jeans, Top und High Heels oder schlüpft in ein einfach geschnittenes schwarzes Kleidchen und werft sie über. So ein aufwendiges Teil sollte das Highlight an euch sein und fordert keine großen weiteren Accessoires.

Da mein eigentlicher Einkauf nicht klappte, ich aber fix ein kleines Hochgefühl brauchte, stürmte ich die Drogerie meines Vertrauens und klapperte alle Naggellackfläschchen ab. “Fürn Appel und n Ei” begannen meine Augen wieder zu glitzern.

Nagellacktrend 2009 © www.zauberhafte-elv.de

Diese feinen Farben machten mich fast so happy wie die Nachricht, dass Tim Burtons neuer Film Alice im Wunderland sein wird.

Beerentöne als Nagelfarbtrend 09?

Ich weiß, dass alle Magazine Beerentöne für 2009 predigen aber ich sage Nein! Als konservative Nagellackfrau griff ich stets nur zu Rot und schwarz aber jetzt fühle ich michi bereit für diesen tollen Grauton und den pinkyneon High Gloss. Yumm!

Leider seht ihr nicht die Pinkigkeit auf den Bildern. Das lässt sich vielleicht ein andermal besser einfangen. Neben dem niedrigen Preis hatte ich auch noch Glück 25% Rabatt zu bekommen.

Billig, will ich!

Bei meinem letzten Konzertbesuch bei Sia, war ich umgeben von Frauen in Haremshosen. Ich musste das auch probieren, dabei ist es nicht einfach den Spagat zwischen sexy Trend und unförmigen Sack zu schaffen.


Tiefer Schritt bei eng anliegendem Bein
Genau dieser markante Schnitt kann ein Stylingproblem sein. Es plustert genau an den Stellen auf, an denen man sonst eher kaschiert. Ich empfinde Harems- bzw. Sarouelhosen daher als Herausforderung aber in richtiger Kombination, bekommt man alles hin. Wichtig hierbei ist genau wie bei der Röhre: checkt vorher, inwiefern ihr den Trend mitmachen könnt. Wenn eure Hüfte oder Hintern und Oberschenkel schon von Natur nicht so dezent sind, solltet ihr das mit der Hose nicht noch unterstreichen. Übrigens: erinnert ihr euch noch an MC- Hammer?

Kombinationsmöglichkeiten
Wenn man viel Stoff an sich herunter fallen lässt, sollte man das an anderer Stelle ausgleichen, indem man hier eher engere Sachen trägt. Das passende Oberteil sollte gut anliegen und eher weiblich wirken um das perfekte Gegenstück zu bilden. Schön finde ich einen kleinen Ausschnitt oder eine farbig passende Weste. Achtet auch darauf, dass ihr nicht zu bunt werdet! Schuhtechnisch sind Gladiators diesen Sommer die ideale Kombination. Je nachdem wie edel ihr wirken wollt, wählt ihr die flache oder die High Heel Variante. Ballerinas sind auch erlaubt aber Achtung, nicht dass ihr wie Aladin ausseht. Weitere Schuhe für Haremshosen findet ihr, wenn ihr dem Link folgt.

Mein Versuch
Auf dem Bild sehr ihr meine (noch) nicht gekaufte Tragevariante. Schön ist es, wenn ihr bei der Haremshose einen breiten Bund habt, den ihr auch betont. Das klappt noch besser mit einem sehr engen Gürtel, den ich an dem Tag leider nicht hatte. Das Oberteil ist zwar nicht eng aber mädchenhaft und bildet somit eine passende Zusammenstellung.
Weitere schöne Beispiele aus dem Netz: hier, hier und hier.

Bei meiner letzten Shoppingtour frönte ich meiner Hassliebe zu H&M und schnappte mir ein Teil, das ich mal für mich ausprobieren wollte: einen Playsuit.

Playsuit

Playsuit

Playsuit

Playsuit

Jumpsuit, Playsuit, Overall – Hää??

Für solche Einteiler gibt es ja derzeit viele Bezeichnungen. Angefangen vom Overall über zu Jumpsuit bis eben zum Playsuit. Doch sie unterscheiden sich schon in gewissen Punkten. Letzterer Begriff fällt oft bei Topshop. Paysuits haben meist keine oder kurze Ärmel oder auch Beine. Ein Beispiel für einen Jumpsuit hat Lily Allen in ihrem aktuellen Video hier an.

Das Beispiel auf den Bildern finde ich aber nur urlaubstauglich. Generell hätte ich gern ein solches Teil aber dann doch lieber eine einfarbige Topshop-Version. Am besten schulterfrei. Gerade wenn Playsuits so ein verspielter Mix aus girly und elegant sind, machen sie Spaß. Mit diesem Teil kann man sich höchstens in den Tropen tarnen.

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