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Da für einige unter euch COS manchmal aus Preisgründen nicht in Frage kommt, dachte ich mir euch interessiert ein COS Sale. Schnäppchenjagd macht ja so oder so Spaß. COS haut dann wirklich immer gern dicke Prozente raus. Ich weiß das aus Erfahrung und kann euch nur empfehlen ab morgen die Läden zu stürmen!
Leistet euch ein tolles hochwertiges Stück. Miauz.
Ich wurde über meinen Formspring.me Account gefragt, welche Musik ich derzeit so höre und dieser Beitrag soll eine kleine Antwort sein. Die von allen Seiten weggehasste Antwort ist ja immer “na eigentlich alles so”. Ich gebe euch Recht es ist schlimm aber ich reihe mich da auch ziemlich ein.

Es gibt einfach viele Phasen von Mode bis innerliche Bewegung, die das elvenland durchzogen haben und immer wieder wurde von unterschiedlichsten Menschen Musik gestohlen, um sie ins Herz einzuschließen. Angefangen mit Hip Hop und Pop ging es langsam zu Metal und sehr schnell folgte Drum n Bass. Nicht zu vergessen immer wieder Indiekram. Immer mit einer Geschichte, mit einem Sommer oder Winter voller Situationen und menschlichem Klimmbimm. Auf dem Bild präsentiere ich euch einfach drei Mal Mädchenmusik, die mich bewegt und nichts mit den eben genannten Genren zu tun hatte.
1. Lily Allen – It’s not me, it’s you
2. Kate Walsh – Light & Dark
3. Emiliana Torrini – Fisherman’s Women
Ihr könnt mit mir aber auch zum Slayerkonzert! Ansonsten weckt mich derzeit immer das hier. Nun zeigt schon eure Lieblingsmusike und inspiriert mich! Am besten fangen gleich mal die Mädels von http://train-to-stiletto-dreams.blogspot.com und dem maedchen an. Der Rest der Welt ist auch eingeladen. *Tag Tag* (Ihr müsst es wie *Hex Hex” aussprechen)!
Ja ich kaufe auch Cds. So voll ohne download. Miauz.

Sonntage stinken. Sie machen lethargisch und Kopfschmerzen, außer man verplant sie und rennt durch die Welt. Ich war heute unterwegs, um mir einen Zuckerschock zu verpassen nachdem ich die Nacht zuvor über implodierten Hass philosophierte. Der Zuckerschock war bunt, der Flohmarkt zu kalt und das Desperados genau richtig, um die Stimmung fürs Kino vorzubereiten. Ja, ich gehöre zu den dekadenten Menschen, die SONNTAGS ins Kino gehen. Das ist wohl die luxuriöseste Form von Kinogängen. Nicht ganz so luxuriös war der Film, den wir sahen. “Zeiten ändern dich“. Ja genau, das ist der mit und über Bushido, der mir gern mal im Matrix seine verliebten Blicke zuwirft. Als Berlinmädchen habe ich ihn gern gesehen und viel Wahres und Unterhaltsames gefunden. Natürlich haben meine Augen nicht so oft geglitzert wie bei “Friendship!”, aber egal wer und was da draußen den Film weghassen wird, irgendwas in mir hat er getroffen.
Vielleicht war es aber auch nur die Migräne, die in den letzten Minuten des Films mein Gehirn getroffen hat und mich ans Bett fesselte bis ich wieder einigermaßen blinzeln konnte, um lecker Blumenkohl zum Abendbrot zu naschen. Nun gehts mit der Nase in ein Buch, was einen den Glauben an das Glück verlieren lässt, aber HEY! es ist schließlich Sonntag.
Ab nun wird es wieder kälter, also immer schön eincremen. Miauz.
Vorweg: Nein, heute schreibt nicht die liebe Elv, sondern ich. Wer ich bin? Ich bin die Carolin
und das ist mein Blog. Elv und ich nehmen beide an der Aktion “Post frei” teil und mir ist eben Elv’s schöner Blog zugelost worden und so beglücke ich euch heute mal.

Noch genau 19 Tage bis Weihnachten!
Wie sieht’s aus? Habt ihr schon alle Geschenke? Sind welche unter euch, die noch kein einziges Geschenk geschweige denn eine Idee haben? Denen kann geholfen worden! Ich schäume vor Ideen mehr oder weniger über und möchte euch diese natürlich nicht vorenthalten. Ich habe mir überlegt, mir meine Ideen in Kategorien einzuteilen, also: für die Mama, für den Papa, …
Los geht’s!

Für die Mama: Ja, das ist bei mir immer so ein Thema – ich habe ungefähr 23634754645 Ideen, mir fehlt es aber an Geld um alle umzusetzen. Deswegen: für nächstes Jahr aufschreiben! Meine Mama würde für eine Kelly-Bag sterben, da ich dafür aber auch in den nächsten Jahren vermutlich kein Geld haben werde, lege ich einfach selbst Hand an. Und da es das Schnittmuster auf der Internetseite von Hermés leider nicht mehr gibt, werde ich wohl eins selbst entwerfen. Selbst ist die Frau, nicht wahr? Auch immer schön für Mütter: Fotobücher oder selbstgemachte Bilderrahmen mit Mama-Tochter-Bild, selbstgeschriebene Gutscheine, eine eigens bespielte CD mit den Lieblingsliedern eurer Mama, ein selbst designtest T-Shirt mit der Aufschrift “Supermom”, …
Für den Papa: Wenn euer Vater eine bestimmte Pflegeserie benutzt, lohnt es sich immer Artikel aus dieser Serie zu kaufen. Auch ein neuer Krimi/Thriller oder ein Buch, zu einem Thema, das euren Papa sehr interessiert, machen sich sicher auch super. Für alte Bücher oder Unikate lohnt es sich immer auf dem Flohmarkt vorbeizuschauen.
Für die kleine Schwester: Ich selbst bin glückliches Einzelkind und so fällt es mir schwerer, darüber nachzudenken; aber eine Idee hatte ich: Wenn ihr eine kleine Schwester im Kindergarten- oder Grundschulalter habt, findet ihr bei Claire’s totsicher was. Kitschige Haarspangen und neonfarbener Nagellack machen sich schließlich immer gut. Solltet ihr da nichts finden, dürfte auch ein neues Kleid für die Barbie ein voller Erfolg sein.
Für die beste Freundin: Da muss etwas persönliches her! Ich kaufe fast nie etwas für meine Mädels, sondern mache immer selbst was. Da steckt einfach viel mehr Liebe drin. Euch fällt garantiert auch etwas ein. Ein Parfüm oder eine neue Wimperntusche kaufen kann schließlich jeder.
Für die Oma & den Opa: Auch hier ist es meist selbstgemacht/ -gebastelt. Ja, ihr habt richtig gehört. Die Oma findet doch nichts toller als selbstgebastelten Weihnachtsschmuck. Da müssen dann halt mal Schere und Kleber herhalten. Oder wenn ihr ein Foto von eurer Oma und eurem Opa habt, zeichnet es doch! Das ist gar nicht so schwer.
Nun noch ein paar Adressen, an denen ihr definitiv etwas findet:
Galeria Kaufhof; KaDeWe Berlin; generell Kaufhäuser!; Mayersche Buchhandlung (verkauft wesentlich mehr als nur Bücher!)
Wie versprochen folgt heute die nächste Zusammenfassung der Vorträge aus dem Symposium Fashion@Society in der Akademie der Künste. Nach dem gestrigen Beitrag über Streetblogs, die große Designer beeinflussen nun zu Jugendkulturen in Detschland. Lebst du deinen Stil?

Life & Style – Die Entwicklung von Jugendkulturen in Deutschland. Klaus Farin, Archiv der Jugendkulturen e.V. Berlin
- Jugendkulturen fast immer musikorientiert, wollen Grenzen nach außen ziehen
- Sachen kennen, die nicht jeder kennt und kann
- „Mode als Erkennungsmerkmal“ (Codes, die nicht jeder versteht)
- gleichgestyled = gleichgesinnt = hohe Überenstimmung und Infodichte somit Kommunikation von vornherein auf viel vertrauterer Ebene
- Entstehen sogenannter “artificial tribes” (künstliche Stämme)
- Der Markt ist größer als die realen Jugendlichen – Bewerbe Jugendliche und Ü30 kauft es
- man brauch nicht mehr wirklich wissen um als Symphatisant am Wochenende mit der Kleidung oder der Musik mitzumachen (früher voller Überzeugung und oft politisch)
- die Kreativen leiden darunter, da durch Masse die Inhalte verdünnisieren
- Früher war es so, dass Jugendliche sich an erwachsenen orientiert haben, jetzt will Mutter für die Tochter gehalten werden
Allein zu wissen, dass es ein Archiv der Jugendkulturen gibt, hat den Vortrag lohnsenswert gemacht aber Klaus Farin an sich war einfach ein symphatischer Redner, der mit Kompetenz überzeugte.
Interessant fand ich den Ansatz, das man früher bestimmte Styles hatte, die politisch- und meinungsorientiert waren und man wusste welcher Kultur man folgte und was dahinter steckt. Heute hilft H&M dir ohne jegliches Interesse für die Idee hinter den Kleidungsstücken Emo, Punk oder Hiphopper zu sein. Gut oder schlecht?
Des Weiteren wühlte mich die Frage von ihm auf:
>>Haben Jugendliche denn heute noch erwachsene Vorbilder oder verlieren sich alle in dem Wahn einfach nur noch jugendlich zu sein?
Zumindest bei seiner Aussage im Bezug auf die Mutter und die Werbung für junge Menschen hat er Recht. Was meint ihr? Steckt hinter eurem Styling noch eine Überzeugung oder Message?
Wie angekündigt nahm ich gestern am Symposium im Zuge des Createurope-Projekts teil. In der berliner Akademie der Künste ging es darum, ob und wie Mode und Politik zusammen gehören. In den nächsten Tagen werde ich euch die Quintessenz einiger interessanter Vorträge zusammenfassen.

“Power to the people: Die Straße erobert den Laufsteg zurück. Wie Streetstyleblogs die Modedesigner beeinflussen” gehalten von Jeroen van Roijen, NZZ.
- Früher war der Weg Modedesigner –> Medien (besonders Magazine)–> Look auf der Straße. Nun ist es umgekehrt: Trends und Kleidungsstücke finden ihren Weg von der Straße in die Ateliers
- Magazinqualität nimmt ab, da Editorials sich nach den Companies richten, die die Anzeigen buchen
- Kollektionen (auch von anerkannten und lange geliebten Designern) brauchen streetcredibility sonst schafft es kein Kleidungsstück in die Herzen der Konsumenten
Mister van Roijen, der selbst über einen schmackhaften Stil verfügt, erinnerte mich damit sehr an die aktuelle Diskussion über den Medienwandel allgemein.
Frühere etablierte Instanzen (InStyle, ELLE, etc.), die als eine Art Bibel gesehen wurden, werden nun durch die vielen kreativen Menschen im Internet (Schreiberlinge, Fotografen) ihrer Macht beraubt und müssen umdenken.
Er selbst ist Redaktionsleiter der “Z – Die schönen Seiten” , die monatliche Beilage der NZZ
>>Witziger Hinweis von ihm: Irgendwie haben alle jungen Fashion-Bloggerinnen Bilder von sich mit ihren Fährradern



Morgen mehr.

