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5 Tipps für eine bessere Arbeitshygiene

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Keine Sorge, hier geht es diesmal nicht um das Mysterium, warum jedes Office-Klo mal gruselig aussieht oder den verrückten Büroeffekt, der auslöst, dass Menschen Dinge immer nur AUF den Geschirrspüler stellen. Es geht viel mehr darum seinen Körper und Geist am Arbeitsplatz zu pflegen und Krankheiten jeglicher Art zu umgehen.

1. Krank ist krank

Abgesehen von der schlechten Angewohnheit der Präsenzzeit, bei der Zeitabsitzen wichtiger ist als Resultate vorzuzeigen, hat es sich eingeschlichen, dass Menschen noch so lange arbeiten gehen bis sie wirklich komplett krank sind. Abgesehen davon, dass man den eigenen Körper überanstrengt und auch gern mal sein Herz oder eine Lungenentzündung gefährden kann, steckt man um sich herum auch immer jemanden an. Bei Unwohlsein einfach mal drei Tage auszufallen, kann sehr viel effektiver sein, als sich noch eine Woche auf Arbeit zu schleppen, drei Leute anzustecken und dann eine Woche auszufallen. Bleibt zu Hause! Im Bett.

Allein die vollgeschnaupten Taschentücher im offenen Mülleimer dürften so einiges an Seuche streuen. Bleibt zu Hause. Bitte.

2. Haltung bewahren

Hochfahrbare Steh-Schreibtische sind derzeit ja der neue Trend nach Gymnastikbällen und freischwingenden Bürostühlen. Abgesehen davon, dass sich angeblich sogar die Telomere verkürzen, wenn man viel sitzt und damit dürfte man dann gleich sein Leben verkürzen. Auf Arbeit und zu Hause improvisiere ich zur Zeit einen Steh-Arbeitsplatz. Vielleicht könnte man als Kompromiss diesen Laptop-Tisch auf seine Tischplatte stellen statt wie ich mit einer Umzugskiste zu hantieren. Ansonsten  gibt es ja noch so einige Business-Yoga-Übungen für zwischendurch. Zwichendrin auch einfach gern mal das Kinn ein bisschen hoch heben. Der Smartphone-nach-unten-guck-Winkel macht angeblich unglücklich.

3. Putz the Keim away

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Nach einem Tag, an dem ich viel gedacht und geklickt habe, kann mein Schreibtisch schonmal einer kleinen Explosion gleichen. Man ist dann meist k.o und will einfach nur nach Hause. Das zerstört natürlich die Motivation am nächsten Morgen, verbummelt wichtige Notizen und verhindert vor allem, dass eventuelles Putzpersonal den Tisch abwischt. Die Folge: Um Kaffeekreise und Staublandschaften wachsen leckere Keime, die man sich durch vieles ins-Gesicht-Fassen aneignet.

Außerdem: Man vergisst es gern, doch das gilt auch für die eigene Tastatur und das Smartphone. Besonders in der Erkältungszeit und bei notorischen SchreibtischsnackerInnen sammelt sich da so einiges an gefährlichem Material. Auch Hautunreinheiten im Gesicht können davon stammen.

4. Raus!

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Aus Trägheit wird mehr Trägheit und wer rastet, der rostet. Haben wir alle schon gehört, ist leider auch wahr. Wenn man den ganzen Tag im Büro verbringt und dabei noch viel sitzt und arbeitet ist man ohnehin oftmals nicht die energiegeladenste Person. Der Stoffwechsel ruht sich aus und der Bewegungsapparat erst recht.

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Genau deswegen ist es wichtig dann nicht auch noch die Pause im Büro zu verbringen. Wer nicht das Glück hat RaucherIn zu sein und deswegen ab und zu noch die Treppen laufen zu dürfen oder die Szenerie anderweitig zu wechseln, wird sonst schnell dizzy. Yay zu Tageslicht, dass hinter den Vorhängen versteckt ist, damit es nicht den Bildschirm blendet. Yay zu Grün, das einem schon bei 15 Minuten am Tag die Stresshormone klaut. Yay zu augenfreundlichem Wechsel von Monitor zu Real life und Tageslicht und vor allem: Esst nicht am Rechner! Das Essen schmeckt dann wenoger, ihr nehmt es nicht genug wahr und die Zeit vergeht auch ganz anders.

5. Telefon weg

Notifications my ass! Selbst, wenn man genug Anstand hat das Telefon lautlos zu stellen, blinkt es doch bei vielen immer noch bei jeder WhatsApp-Nachricht, jeder Facebookaction oder jedem Instagramlike auf. Das lenkt schnell ab und unterbricht kluge und weniger kluge Gedankengänge immer wieder. Schon allein das wissen, um eine erhaltene und noch nicht angesehene Nachricht macht so einige von uns nervös. Das ständige checken lässt zum einen das Erledigen der Arbeit länger dauern und zum anderen sorgt es manchmal dafür, dass wir nicht erst denken bevor wir antworten. So entstehen schnell mal emotional aufgeriebene Nachrichtenverläufe oder unsinnige endlose Gruppendiskussionen. Multitasking bringt in diesem Fall niemandem was.

Wenn ihr noch Tipps und Erfahrungen habt, dann werft sie mir in die Kommentare!

Wein von dir, das lob ich mir!

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Wenn man spontan zu einer Feier eingeladen wird oder mitgezerrt wird zu einem Abend, an dem man die Gastgeber kaum kennt, greift man gern auf Wein als Mitbringsel zurück. Wer trotz Standard-Idee trotzdem mehr im Gedächtnis bleiben will, sollte sich mal diese wunderbar belabelten Exemplare ansehen.

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(Not) just for Rosé Victims

Das Erwachsenwerden kann man meistens auch am proportionalen Anstieg des eigenen Weinkonsums zum Lebensjahr ablesen. Deswegen ist das Mitbringen von einer Flasche Wein immer eine solide Möglichkeit dich dankbar für die Einladung zu zeigen, bevor man die liebevoll geschmierten Snacks und die gut gerührte Bowle der Gastgeber wegschnabuliert.

Bevor man jedoch den Step in die Wohnung eben dieser geschafft hat, steht man oft ein bisschen ratlos vor dem Weinregal. Ich z.B. habe einfach 2 Lieblingsweine, bei dem Rest entscheide ich mich meistens fürs am hochwertigsten aussehende Label, was mich natürlich wütend auf mich selbst macht, da ich dank Marketingstudium weiß, dass es oft nur Austrickserei ist. Selbst wenn man manche Traubensorten favorisiert, kann man davon ausgehen zwar den gleichen Wein, aber aus einem anderen Jahr zu kaufen und dann einen komplett anderen Geschmack zu erleben.

 

wein spruch

 

Also. Versuchen wir doch mal einen  witzigen Zwischenweg. Schaut auch die charmanten Labels dieser Weine an. Egal wie gut oder schlecht sie schmecken, mit ihnen macht ihr jemandem auf jeden Fall eine Freude.  Die Weine mit dem i-Tüpfelchen gibt es bei Conleys zu bestellen. Sie kosten ca. 8,95 bis 89,90€ pro Flasche.

Was sind eure liebsten Gastgeschenke?

 

Warum Selbermachen geil ist

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Seit ca. fünf Jahren ist der „Do it Yourself“-Trend unaufhaltbar. Wir sammeln Pinterestsboards voll mit neuen Projekten, basteln Youtube-Tutorials nach und melden und für Nähkurse an. Warum zieht das werkeln so? Ab wann ist Selbermachen cooler geworden, als Selberkaufen?

 

Ich glaube meine Eltern waren ganz happy, als ich endlich nicht mehr selbst gemalte Bilder verschenkt habe, sondern mit echten Geschenken ankam. Irgendwann ist der Kühlschrank voll und die Wände im Arbeitszimmer haben keinen Platz mehr für eine Fotocollage. Seit zwei Jahren bin ich jedoch zur Selbermacherei zurückgekehrt. Da es sich so anfühlt, als könnten Muddi & Vaddi sich eigentlich sowieso alles über Amazon Prime innerhalb von 24h nach Hause liefern lassen und ich nichts mehr hasse, als sinnlosen Nanu Nana Shit zu schenken, wird yummy Schmackofatz produziert.

Der Wert der Dinge

Es gibt immer mehr Produkte und dank des Internets sind sie auch immer und überall verfügbar. Meist dauert es nicht lange und jede Art von Produkt ist international erhältlich. Da wird es schwer noch etwas zu finden, was besonders ist. Etwas, an dem das Herz auch länger hängen kann als nur bis zur nächsten Collection oder der nächsten Apple Keynote. Habt ihr noch langjährige geliebte Kleidungsstücke im Schrank?

Ich sorge mich da besonders um mein Verhältnis zur Kleidung. Ein paar Lieblingsteile habe ich noch, aber vielleicht langweilt mich bereits nach ein paar Mal tragen und durch den stetigen Konsumdruck fühlt man sich sowieso nie trendy genug. Egal wie aufgeklärt ich bin und es hasse, ich kann nur schwer gegen diese Gefühle ankommen. Also hatte ich mich eines Sommers selbst ausgetrickst und einen Nähkurs belegt. Es entstand ein Oberteil und eine Tasche.

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Die Damen von der Kinkibox waren super entspannt und haben einer Vollblutanfängerin wie mir alles Step by Step erklärt. Auch, wenn es sonst ja oft genug klappt die schlechten Arbeitsbedingungen der Näherinnen vieler Marken aus dem Kopf und Gewissen wegzuverdrängen, so hatte ich diese während des Workshops die ganze Zeit vor mir. Wenn man so an der Schneiderpuppe sitzt (für alle, die jetzt Lust bekommen haben, die guten Stücke gibt es zB. von Dummydoll) und stundenlang an einer Sache arbeitet und sieht wie aus einzelnen Bestandteilen ein neues eigenes Produkt entsteht, dreht das Serotonin eine Extrarunde.

Glücklich rufe ich meine Omi an, die jegliche Handarbeit drauf hat und schreie hüpfend happy ins Telefon: „Ich habe etwas gemacht und ich kann es sogar anfassen und dir mal zeigen.“

Der Fluch der immateriellen digitalen Arbeit

Wenn ich Omi sonst erzähle, was ich den ganzen Tag so mache, ist das nur schwer für sie zu verstehen. Internet, Blogs, Social Media, Konzepte, Affiliatelinks, Likes – all das erscheint mir auch jedes Mal, wenn ich es so ausspreche wie eine eigene kleine Blasenwelt. Die Frage nach dem Sinn und Unsinn wollen wir an dieser Stelle, aber mal lieber nicht diskutieren. Fakt ist, durch einen digitalen Arbeitsplatz, an dem man eher mit Ideen, Gedanken und Organisation handelt, fühlt man sich als würde nie etwas wirklich fertig sein, weil oftmals kein tangibeles Produkt vor einem steht. Anders ist das, wenn ich altes Porzellan verkupfere oder Betonschalen baue.

Jeder kennt doch mindestens einen Menschen, der in den letzten 2 Jahren sowas gesagt hat wie:

„Ach eigentlich hab ich kein Bock mehr auf den ganzen Scheiß, ich zieh aufs Land und werde Schafe züchten oder eine Tischlerlehre machen. Eben mal einen richtigen Job.“

 

Genau aus diesem Grund, gibt es hundert Tausende von Pinterestboards, die sich nur um das Thema DIY drehen. Wir haben Lust wieder etwas anzufassen, wir haben Lust uns mal wieder die Hände dreckig zu machen und etwas entstehen zu lassen. Auch immer mehr Magazine sprießen in den letzten 3 Jahren am Zeitschriftenstand aus dem Boden. Es ist schon fast gruselig. Häkeln, nähen, werkeln – All das, was lange altbacken war, gibt uns jetzt ein wohlig warmes retroromantisches Gefühl. Eine Art Ausgleich für all das Bullshit-Bingo, das wir täglich im Büro spielen, wenn mal wieder ein Tag voller Meetings und Brainstormings rum ist und man sich fragt, was man eigentlich die 8h den ganzen Arbeitstag über gemacht hat.

 

Herschel traut sich an mehr Farbe

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Mein Sternzeichen sollte eher Packesel heißen so viel wie ich immer mit mir rumschleppe. Aus diesem Grund entschied ich vor einiger Zeit nur noch Rucksäcke zu tragen und fand dabei dieses schnieke Modell von Herschel. Mittlerweile gibt es zwar eine zusätzliche Handtasche, wenns mal vornehm zugehen muss, aber die Rückenentlastung wird weiter beibehalten. Mittlerweile hat die Marke aber oderntlich an Designs zugelegt.

Vorteile Rucksack

Ich verstehe manchmal selbst nicht wie ich es schaffe so viel Gewicht mit mir herumzuschleppen, aber irgendwie kommen schnell ein paar Kilo zusammen, wenn man Laptop, Trinkflasche, Kalender und Block dabei hat. Da ich von einseitiger Belastung oft Schulterschmerzen hatte, die sich dann in den Nacken geschlichen haben, um dann über den Kopf in mein Auge zu wabern und mir da eine schicke Migräne verpasst haben, musste ich einfach auf Rucksäcke umsteigen.

Die Preise für Herschelrucksäcke variieren zum Teil stark und auch nicht jeder Shop hat alle Designs. Diese Auswahl hier habe ich mir bei Trendfabrik zusammengestellt. Herschel spielt nicht nur mit neuen Farbkombinationen, sondern hat auch einige wildere Muster als zuvor. Natürlich bin ich hin und weg von den Pünktchen, aber die iPad-Hülle sieht auch ganz fetzig aus,

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Einfarbig oder bunt, was gefällt euch am besten? Oder findet ihr Rucksäcke immer noch zu plump?

Vorsatz ist besser als Nachsatz

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Die ersten zwei Monate des Jahres sind rum und immer noch finde ich keinen Platz auf dem Laufband in meinem Fitnessstudio. Die Leute sind noch motiviert ihre Vorsätze durchzuziehen, doch wie viel Sinn macht eigentlich so eine datumsfixierte Lebensveränderung?

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Gewohnheitstiere im Vorsätzekäfig

Dass es nicht leicht ist mit den Neuanfängen, haben meine beiden Mitstreiterinnen von CrowdStory und ich unserer letzten Radiosendung noch vor dem Jahreswechsel besprochen. Wir wählten das Thema Neuanfang für die zweite Sendung aus und bekamen die witzigsten und herzzerreißendsten Geschichten zu hören. Dabei ging es auch darum, wie man es schafft Neuanfänge durchzustehen und was sie einem Gutes oder auch Schlechtes bringen können. Eine WhatsApp-Story handelte zum Beispiel vom Aussteigen und einem neuen Leben als ewig Reisende. Eine andere wiederum von einer betrogenen Liebe und einem gezwungenen Neustart. Fakt ist: Das Leben wartet nicht immer bis Silvester, um sich zu verändern. Sollte es auch nicht.


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Abgesehen von meiner Challenge jetzt jedes Jahr eine Sache in Angriff zu nehmen, vor der ich mich bisher gefürchtet habe, passieren ja auch immer wieder kleine Neubeginne. Dazu habe mich mal hier und da zu Vorsätzen für 2015 geäußert, wie beispielsweise meinem großen Anliegen meiner aufgebauten Angst vorm Autofahren zu begegnen.

In unserer Radio-Sendung sprachen wir davon, dass das Gehirn sich oftmal erst einmal neue Pfade legen muss und so eine „von einem Tag auf die andere“-Methode eigentlich überhaupt gar nicht sinnvoll ist. So wie meine Mathelehrerin immer zu sagen pflegte: „Step by Step – So viel Zeit muss sein!“ Dann hört man aber wieder von Menschen, die auf einmal beschlossen haben nicht mehr zu rauchen und das wunderbar funktioniert hat. Vielleicht brauchten sie ein Datum für den Arschtritt? Kommt es doch darauf an, was man für ein Typ ist?

Wie viel von euren Neujahresvorsätzen ist noch übrig oder macht man sich am Ende doch nur wieder unnötig Druck zur Selbstoptimierung?

 

 

 

Weg mit der Fahrangst!

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Autos und ich haben so eine kleine Hassliebe. Während ich mit 18 brav meinen Führerschein im ersten Anlauf hinbekam, fand ich das rumdüsen eigentlich ziemlich gut. Mittlerweile bin ich seit 6 Jahren nicht mehr gefahren und frage mich: „Wozu auch die Luft belasten, wenn man in einer Großstadt lebt?“ Doch in manchen Situationen ist so ein Gefährt schon sehr neckisch.

Wenn man viele Jahre nicht mehr Auto gefahren ist, hat man natürlich erstmal Angst, wieder am Steuer zu sitzen. Würde mich jetzt jemand spontan fragen, ob Gas oder Kupplung links oder rechts ist, wüsste ich das nicht, aber wenn ich im Wagen sitze, kommt das relativ schnell wieder in den Kopf zurück. Hoffentlich.

Im Alltag brauche ich keinen PKW, da ich genau zwischen Bus-, Bahn-, Tram- und Ubahnstation wohne und meine Fahrkarte Studium sei Dank viel zu günstig ist, um sie nicht zu nutzen. Ich muss aber zugeben in besonderen Situationen habe ich es schon vermisst einen farhbaren Untergrund zu besitzen.

Die alte Leier von der Freiheit

Gut, ich brauche kein Auto um mich geil zu fühlen und mittlerweile gibt es genug anderen Möglichkeiten mobil zu sein und seine Freiheiten auszuleben ohne ein Auto, doch auf Reisen ist das ein anderes Thema. Auf meinem Trip durch Irland musste ich doch schmerzlich zugeben, wie toll es ist unabhängig und motorisiert durch die Landschaften zu flanieren. Damals wurde ich chauffiert, doch jetzt will ich das auch selber hinbekommen. Ein Land selber zu erkunden, ohne dabei mit 30 anderen Menschen in einen Bus zu steigen und an den Touristenplätzen rausgeworfen zu werden, scheint mir doch schon sehr attraktiv. Außerdem wäre es besonders in Berlin easy öfter einfach mal spontan Carsharing-Angebote auszuprobieren. Diesjahr muss das klappen!

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Autos sind so 2000

Das mich Gepose in fetten Karren eher anekelt und ich nicht über Menschen hinwegkomme, die täglich allein in ihren Kombis durch die Stadt düsen, nimmt mir leider nicht den Spaß, den ich habe, wenn ich selber aufs Gaspedal drücke.

Wie aber kann ich meine Angst besiegen? Es ist natürlich super, wenn man Freunde hat, die einem anbieten mit ihnen zu fahren bzw. mit ihren Autos, doch nach so einer langen Zeit würde ich ungern gleich in die Rushhour Berlins oder auf den Stadtring. Ich habe aber etwas gefunden, dass vielleicht nicht nur mir helfen kann sondern eventuell auch ein ziemlich gut durchdachtes Weihnachtsgeschenk für Neuanfänger, Wiedereinsteiger oder Rabauken: Ein Fahrsicherheitstraining.

Einfach mal richtig ausrasten, driften und sich wieder trauen Autos zu benutzen und dessen Grenzen ausprobieren, ohne dass man Schiss haben muss an der Ampel neben einem lacht jemand, wenn man den Schleifpunkt nicht gleich findet. Das finde ich ziemlich gut und das will ich glaube ich auch gern machen, hat das jemand von euch schon ausprobiert? Ansonsten hätte ich sehr Lust nach einer kleinen Aufwärmphase so eine fancy Oldtimer Tour buchen und stylisch rumdüsen und das sozusagen als erstes Ziel zu haben. Schön mit Kopftuch und Sonnenbrille versteht sich.

Sonst irgendwelche Tipps, um sich wieder ans Autofahren zu trauen? Gab es bei euch schonmal längere Phasen, in denen ihr keine Fahrpraxis hattet und dann ran musstet?

 

 

Wie viele Visual Statements braucht der Mensch?

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Aphorismen, Zitate und Weisheiten haben den Menschen schon immer gefallen. Dank Pinterest & Facebook wird man damit nun überschwemmt. Kaum eine Fanpage lässt sich die Likewilligkeit der Nutzer zu schlauen Sprüchen entgehen, doch warum faszinieren uns die kurzen Schlauheiten so?

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Herzschmerz, Inspiration und Motivation

Keine Ahnung wie viele Nächte ich schon damit verbracht habe auf Pinterest meine „Just sayin“ Pinnwand zu füllen. Es ist eine kleine Prokrastinationstherapie, bei man durch Sprüche von Menschen schwimmt, die einem gerade aus der Seele sprechen.

Danach zu suchen, kann meherer Funktionen erfüllen und ist je nach Situation mehr oder weniger heilsam. Ein zentrales und großes Thema ist wohl immer wieder die Liebe und so kann man mit seiner Zitate-Sammlung entweder die eigene Verknalltheit intensivieren oder den Herzschmerz elendig unterstreichen. In jedem Fall haben große und kleine PoetInnen schon alles einmal durch gehabt und finden manchmal fühlbar bessere Worte als man selbst.



Dann gibt es noch die Rubrik Motivation, bei der Sprüche wie, der im Headerbild in den Fokus rutschen. Heute! Hier! Ich! Machen! Alles Zitate, die einen zu einem neuen Leben, mehr Zielstrebigkeit und aus der Comfortzone herausschubsen sollen oder einfach nur ungebremmste Positivität versprühen. Dazu gehört dann auch die sportliche Motivation (Fitspiration), bei der vornehmlich Zitate angeschmachtet werden, die einen zum Schwitzen auffordern wie „Stop wishing, start doing“. Das kann natürlich auch gefährlich werden, denn genau diese Fitspo Quotes sind manchmal nur einen kleinen Schritt entfernt von den Pro-Ana-Effekten, die gegenseitiges Anspornen zum Hungern hat. Ich bin allerdings auch ziemlich sicher, dass es gleichzeitig für viele der einzige Sport bleibt diese Bilder zu sammeln.

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Nicht zu vergessen sind natürlich die Wanderlust-Zitate. Gerade jetzt, wo reisen das neue Stickersammeln ist. Diese erzählen entweder eine Geschichte von Erfahrungen und den Dingen, die der Besuch in einem neuen Land mit einem macht oder sorgen für fieses Fernweh im „Whereever you go, go with all your heart“- Stil.

Die schnieken Untersetzer aus den Bildern oder auch Coaster genannt, stammen übrigens von Westwing. Zu dem Set gehörten noch massivere Steinuntersetzer. Ähnlich schwerwiegende Worte gibt es auch bei DaWanda .

Die kritische Seite

Darüber, dass Zitate und Weisheiten gut ankommen und mittlerweile Bilder mit Sprüchen in bekannten Einrichtungsketten zu finden sind, brauchen wir nicht zu diskutieren. Auch nicht darüber, dass deswegen auch Hand-lettering einen Boom erlebt hat und sich mittlerweile jede inspirationssuchende Person in allen möglichen Stores Zitate im Posterformat kaufen kann. Die Leute stehen drauf. OK.

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Ansich ist es natürlich super sich lebensverändernde Schlauheiten an die Wand oder auf den Desktophintergrund zu buchstabieren, jedoch nicht wenn es nur dabei bleibt. Allein das sammeln dieser Sprüche kann viel Zeit kosten. Stundenlang Worte zu sammeln, denen man eh nie folgen wird, bringt keine Befriedigung und verändert erst recht kein Leben. Man beruhigt sich allerdings damit sich schon einmal für die Zukunft inspiriert zu haben. Außerdem stresst mich diese „Du musst den super Happyness-Job deines Lebens finden und immer Lächeln und gut drauf sein.

 

Also fokussiere ich mich einfach auf mein wichtigstes motivational Quote, das auch einen zentralen Ehrenplatz in meinem Zimmer hat und verabschiede mich mit dieser intensiven Weisheit aus dem heutigen Artikel:

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Ze Germans – 5 „typisch deutsche“ Eigenschaften, die ich an mir erkannt habe

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Natürlich ist es faul sich allzu oft in Stereotypen zu flüchten und Menschen aufgrund ihrer Herkunft gleich zu kategorisieren. Gleichzeitig sind kulturelle Unterschiede und Eigenheiten selbst in der globalisiertesten Welt nicht von der Hand zu weisen. Hier meine eigenen kulturunwissenschaftlichen Erkenntnisse durch passioniertes Weltenbummeln.

Wenn ich eins durch mein ERASMUS-SEMESTER gelernt habe, dann dass jedes Land erstmal sein eigenes Verhalten logischer Weise als „normal“ definiert und dementsprechend alle Abweichungen als „crazy“ wahrnimmt. „Wie ihr findet das komisch andere mit Küssen zu begrüßen? Was soll diese komische Umarmung sein? „Also wirklich jetzt? Ihr tanzt alle zum DJ gerichtet und zu solchern Musik?“ „Wieso sollte man denn Saft und Sprudelwasser mischen?“ „In Deutschland gibts doch kaum Arbeitslose und allen gehts gut!“

Eine Zeit lang mal in einem anderen Land zu leben ist nicht nur deswegen eine Erfahrung, weil man über dieses neue Land viel lernt, sondern weil man sich und sein Herkunftsland reflektieren kann. Man geht einen Schritt zurück, hört sich an wie andere Deutschland wahrnehmen und erkennt eigene kleine Klischeefallen, deren man sich durch seine Sozialisation mittels Familie, Freunde und Medien einfach nicht entziehen kann. Spannend zu diesem Thema ist das herrrrliche zweichsprachige Wendebuch von Adam Fletcher Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten.

 

1. BROT – Gib mir Vollkorn!

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Ich habe bereits hier und hier schon über meine Liebe zum Teignahrungsmittel gesprochen, jedoch kann ich meine Zuneigung nicht genug unterstreichen und muss sagen, dass es wirklich das erste ist, was mir in anderen Ländern fehlt. Besonders beim Frühstück und Abendbrot, bei dem man sich ein bunt belegtes Schnittchen gönnt. In vielen anderen Ländern ist Frühstück die unspektakulärste Mahlzeit des Tages und dazu meist auch noch süß. Von Brunch wird oft nicht viel gehalten und wenn man doch mal Brot bekommt, ist es Weißbrot, von dem ich erst einmal Unmengen verschlingen müsste, um ansatzweise satt zu werden.

2. FENSTER & LÜFTEN – German (Erstickungs-)Angst

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Als ich in Irland nach einer Wohnung suchte, fiel mir dann doch auf wie viel von meinem Vater an mir hängen geblieben ist. Neben den vielen schiefen Wänden fielen mir oft die ungedämmten Fenster auf und der Schimmel, der Schnell Einzug hält, wenn kein ordentliches Temperatur-Lüftungsverhältnis eingehalten wird. Ich hatte letztendlich Glück in meinem Dachgeschoss-Zimmer ordentliche Fenster zu haben. Ich musste ein wenig schmunzeln, als ich das erste Mal in meinem neuen Bett lag und den Markennamen eines bekannten deutschen Fenster-Herstellers Velux* sah. Abgesehen von der spannenden Erkenntnis, dass „Fenster auf Kipp“ scheinbar auch eine deutsche Eigenart ist.

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Achja und abgesehen von den, oft fensterlosen Bädern (Schimmel vorprogrammiert) gab es z.B. in Irlans witzige automatische Duschen, die auf Knopfdruck funktionierten. Achja und unsere Toiletten werden auch gern als wahnwitzig gefeiert zumindest jene, die so ein kleines Plateau im WC-Becken haben statt ein direktes tiefes Loch, in das alles fällt.

 

3. Zeit – Keine unnötigen Unterhaltungen

Pünktlichkeit ist nicht mein oberstes Gebot, aber zugleich richte ich mich sehr nach der Zeit und bemühe mich nicht zu spät zu kommen. Falls das dann doch mal der Fall sein sollte, fühle ich mich bei mehr als 10 Min eine kurze Nachricht zu schicken. Auch dann, wenn es ein Partywochenende ist. Verabreden und dann irgendwann kommen, scheint in anderen Ländern tooootal normal zu sein und dabei spreche ich nicht vom akademischen Viertel. Während mir in diesen Fällen gefällt, dass ich es gewohnt bin Zeit als Richtmaß und Diktator zu gehorchen, ist es an manchen Stellen aber auch fehl am Platz.

Wenn es zum Beispiel darum geht auf der Straße mit jemand Fremden zu sprechen, ihn oder sie nach dem Weg zu Fragen oder mit der Verkäuferin einen Plausch zu halten. Wenn man nicht gerade auf dem Dorf ist und sich kennt, kommt das nicht so oft vor und meist wird zwar nett aber nur effizient miteinander gesprochen. Man stellt die Frage nach dem Weg und Schwups! ist man schon wieder los. In vielen anderen Ländern wird so ein Gespräch viel länger und zwangloser. Ich habe das dann mal mit mir selber geübt, was nicht leicht war und eh ich mich versah versieht, erfuhr ich, dass die Person mir gegenüber früher in einer Hippiekommune gelebt hat, jetzt Taxifahrer ist und bekam noch einen geheimen Tipp fürs nächste Abendbrot.

 

4. Schorle – Mix dich zur ultimativen Erfrischung

Ich gebe zu, ich bin als Brausekind aufgewachsen und ab da an, wo ich etwas von Kalorien und Inhaltsstoffen verstand, wurde es ganz schön schmerzhaft die süßen Getränke aufzugeben bzw. zu reduzieren. Zum Glück aber gibt es ja die Möglichkeit einen gesunden, aber gehaltvollen Saft mit Sprudelwasser zu mischen. Während es hierzulande total normal ist auch schon eine fertige Schorle zu kaufen, muss man sich diese im Ausland selbst zusammen mischen. Abgesehen davon, das niemand das Konzept kennt und ich noch in KEINER Sprache eine Übersetzung für das Wort Schorle gefunden habe, wird man verächtlich angeguckt, wenn man einen Schritt weitergeht und von Weinschorle erzählt.

Wenn die Schorle dann mal leer ist, ist übrigens auch das Thema Flaschenpfand immer der Hit: In anderen Ländern gibt es oftmals kein Mehrwegsystem, aber alle finden es super smart und fragen sich dann, wieso das nicht alle machen.

 

5. Ampeln

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Ja, ja das gute alte Klischee über die gehorsamen Deutschen, die alles tun, was die Autoritäten ihnen auftragen. Ich muss sagen, wenn ich zu Hause bin, bin ich ein sehr großer Fan vom Rot-Gelb-Grün-Prinzip und habe als Kind oft mit meiner Mutter an Ampeln gestanden und „Bei rot bleibe stehen, bei grün darfst du gehen“ aufgesagt.

In manchen Ländern scheinen die drei Farben jedoch lediglich eine „Orientierung“ zu sein und sich niemand wirklich daran zu halten, wodurch man sich schon am ersten Tag als German entpuppt. In manchen Ländern sind die Ampelschaltungen auch so sinnlos und der Verkehr so verkrumbiegelt, dass man nie am Ziel ankommen würde, würde man sich an die Ampelphasen halten.

Zurück in der Heimat musste ich mich dann schnell umgewöhnen, nachdem mich 3 aggressive Elternteile anschrieen, als ich über eine kleine Ampel, auf einer Straße im nirgendwo bei Rot die Seiten wechselte, weil einfach nirgends irgendwo ein Auto zu sehen wahr. Effizenz ey!

Was ist euch auf euren Reisen so aufgefallen? Was haben andere Länder für kulturelle Eigenheiten?

Make me German

Wenn ihr jetzt so richtig schön in die Kulturwissenschaft eingetaucht seid und Spaß daran findet die kleinen und feinen Unterschiede zu untersuchen, kann ich euch nur diese BBC Doku ans Herz legen, in der eine Britische Familie versucht „typisch deutsch“ zu leben:

 

* Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Veluxshop

Gewollte Abnutzungserscheinungen

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Das ist nicht alt, das ist Vintage! Oder Retro. Die Nachfrage an industriell hergestellten Möbeln im Vintage-Look scheint groß zu sein, schaut man sich die Prospekte großer Einrichtungsketten an. Doch warum erleben Menschen mit ihren Möbelstücken nicht mehr selbst genug, um sie „used“ aussehen zu lassen?

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Antik-, Recycling- oder Used-look

Eigentlich sind wir ein bisschen verrückt. Nachdem unsere (zumindest meine) Eltern glücklich waren endlich in die bunte Welt des Konsums entlassen worden zu sein, um neue moderne Möbel bzw. Einrichtungsgegenstände zu kaufen, sucht unsere Generation ständig nach dem Vintage-Look. Und weil gar nicht so viel altes mehr da ist, das man auch bezahlen kann, werden neue Möbel hergestellt, die so tun alsob sie alt wären. Fast in jedem Einrichtungs-Onlineshop findet man irgendetwas Vintagiges.

Bildschirmfoto 2015-02-05 um 17.28.13Quelle: Stilartmoebel.de 

Bildschirmfoto 2015-02-05 um 17.41.20Retroromantik

Ist das unsere Antwort auf den never-ending Abnabelungsprozess des Kindsein? Verlangt das verlangsamte Erwachsenwerden vielleicht mehr als ein New Era Cap auf den Köpfen der Dreißigjährigen? Helfen uns Möbel, die aussehen wie aus einer Zeit ohne fließend Wasser darüber hinweg wie schnell, laut und anstrengend das Lebend der Großen ist? Vielleicht.

Wenn nur noch Möbel gekauft werden, die sich schnell abnutzen und Trends auch im Interiorbereich immer schneller werden, ist es schwer ein eigenes Möbelstück auf seinem Alterungsprozess zu begleiten.

Vielleicht hilft uns ein bisschen Retroromantik, die hochkommt, wenn wir unsere Holzmöbel beizen und den Lack liebevoll mit Drahtbürsten abbröckeln lassen. Eventuell brauchen wir einen Nachttisch, der so aussieht als hätten wir ihn unserer Uromi geklaut, damit wir uns wohlig warm fühlen. Auf ihn legen wir dann unser Smartphone, mit dem wir dann doch nochmal gestalked haben, wann „X“ das letzte Mal online war, bevor wir ein paar Instagramherzen verteilt und den letzten Lebensbejahenden Spruch auf Pinterest gepinnt haben, um dann wieder erst um 1:00 Uhr einzuschlafen, obwohl es doch endlich mal früher ins Bett gehen sollte.

 

 

 

Weiß beschuht ist halb gewonnen

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Ich steh auf weiße Schuhe, wenngleich es sich anfühlt als würde es nichts sinnloseres geben, als ein Schuhwerk für den Alltag zu erfinden, das Dreck magisch anzieht. Meine liebsten Tanzschuhe zum Beispiel sind auch weiß. Also waren es. Nunja. Es folgt Inspiration inklusive Pflegetipps.



Verschiedene Schnitte, verschiedene Styles

Egal ob Canvas oder Sneaker, man kann sich mit vielen unterschiedlichen Modellen in die Welt wagen. Mir gefallen vor allem die Kombinationen zu einfarbigen einfachen Kleidern und zu komplett schwarzen Outfits. Je nachdem, wie klobig das Modell ist, passt es zu unterschiedlichen Stilen und/oder Anlässen. Höher geschnittene Sneaker zu schwarzen Strumphosen finde ich fabulös.

defshopcollageQuelle: DefShop

Wenn man aber durch Schmutzangst nur am Straßenrand steht, hat niemand was davon. Auch ich sammelte verschiedenste Schuhsohlenprofile auf meinen Festivalschuhen als Andenken, aber das ist natürlich nicht jederfraus Vorliebe.

Bei DefShop habe ich beim Stöbern eine schnieke Reinigungslösung gefunden. Nachdem ich erst ein gestell feierte, mit dem man sein Basecap auch im Geschirrspüler & Waschmaschine waschen kann, ohne dass es die Form verliert, gab es nun hier auch ein Special Reinigungsset für Sneaker.
Jetzt traue ich mich doch vielleicht endlich neue weiße Sneaker zu kaufen.

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