Entries Tagged as 'Allgemeines'

Reise-Erinnerungen

27Aug

Noch ist Sommerloch-Hochsaison, das heißt einige von euch sind gerade auf Reisen oder brechen bald dazu auf. Mittlerweile werden Reise-Erlebnisse so präsentiert wie früher teurer Schmuck oder neue Autos. Cosmopolität als neues Prestige. Wenn man für den größten Schatz keine Garage oder ein abschließbares Schmuckkätschen kaufen kann, muss man sich neue memoriale Aufbewahrungsmöglichkeiten überlegen.

leipsch Gedächtnislücken umgehen

Ich habe ja schon vor einem Weilchen über das Erinnern im digitalen Zeitalter geschrieben. Das werde ich, wenn alles gut geht auch noch einmal weiter ausführen, da ich eine wunderbare Frau getroffen habe, die dazu eine Masterarbeit verfasste.

Da ich seit zwei Jahren auch immer mehr bzw. anders reise und mir in Zukunft noch mehr von der Welt ansehen will, frage ich mich langsam wie ich meine ganzen Eindrücke so ablegen kann, dass ich sie nicht vergesse oder sie nur in meinem Instagram-Account finden kann. Wobei ich das Posten dort oder auf Facebook gar nicht verteufeln will. Gerade wenn man einen Roadtrip macht und nicht immer aufschreibt, wo man gerade ist, kann Instagram helfen, denn die Handy-Fotos haben meist schon eine Location hinterlegt und wenn man den Ort taggt, kann man sich besonders im Nachinein besser orientieren, wann eigentlich was wo passiert ist.

Dublin Irland Roadtrip

Über meinen Irlandaufenthalt habe ich auch ein wenig gebloggt, was aber insgesamt dann doch zu wenig war. Retrospektiv sitzt man dann doch oft da und überlegt, was man eigentlich das halbe Jahr gemacht hat, besonders, wenn Familie & Freunde fragen “Wie war’s denn in Dublin?”.

Gute Vorsätze & andere Übertreibungen

Für dieses Jahr habe ich mir ein blanko Notizbuch geholt, um alle meine Reisen festzuhalten. Natürlich wird es niemals so ausführlich wie es sein sollte und manchmal wird es nur Stichpunkte geben, aber es hilft manchmal auch nur Anhaltspunkte, Zitate und kleine Anekdoten zu notieren. Eintrittskarte hier eingeklebt, fiesen Spruch vom Kellner da notiert – mein Post-Urlaubs-Ich wird es mir danken.

Wem das offline Erinnern zu nervtötend ist, kann es auch mit einem Online Fotoservice probieren. Das heißt: Entweder zumidnest ein paar Bilder ausdrucken und in abgespeckter Scrapbook-Manie im nachhinein einkleben (am besten zwischendrin immer wieder Notizen machen und dann Platz fürs Bild lassen, denn im Nachinein fängt man sowas sowieso nie an) oder komplette Fotobücher online erstellen und ausdrucken lassen.

Kleiner Tipps: Macht euch doch vielleicht vor der Reise eine Liste mit Dingen, die ihr festhalten wollt und an der hangelt ihr euch entlang. Hier mal ein Beispiel

reise-fotoliste

Polaroids im Punktebett

26Aug

Ich nenne sie immer den Moby Dick unter meinen Kameras. Die Instax mini 8. Jetzt, wo man seit einigen Jahren wieder mehr Polaroids in den Händen junger Menschen findet, war es natürlich an der Zeit für eine Weiterentwicklung: Musterfilme Juche!

instax_bunte_rahmen

Musterfilme für die Instax Mini 8

Ich hatte sie mir für meine letzten Tage in Dublin gekauft, um Instant Erinnerungen zu produzieren, die sofort an meine heimische Wand kommen sollten. Film einlegen und losknipsen ist recht einfach, man muss aber darauf achten, dass der Punkt, an dem man durchguckt viel weiter oben ist, als die tatsächliche Linse, die das Foto macht. Lernt man aber.

instaxmini_camera_film_fuji

Wer dann nicht nur retromäßig, sondern auch farblich noch ein bisschen ausrasten will, kauft sich einen Musterfilm (pro Bild ca. 1,70€) und nicht nur den einfachen Film (pro Bild ca. 1€). Es gibt die Filme mit Pünktchen, Streifen, Zeichnungen, Mosaik oder ganz bunt. Das ganze kann dann so aussehen:

instax_mini_film_punkte

Diese Spielerei bietet sich an, wenn man die Fotos nutzt, um sie als Geschenkanhänger oder auf Karten zu benutzen. Also ran an den gemusterten Speck. Es ist doch sowieso viel besser unperfekte Fotos zu verschenken. Die gestylten, ohne rote Augen und mit den perfekten Looks und liegen doch alle bei euch in Ordnern auf dem Rechner.

 






Achso und die Kamera gibts hier.

 

 

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Black & Gold: Zweifarbige Handgelenke

15Aug

So gern ich auch neue Kleidung anprobiere und jede Falte und Farbe an meinem Outfit anzeigen welche Stimmung mir gerade innewohnt, so ungern tausche ich meinen Schmuck. Eigentlich gibt es nur jedes Jahr ein neues Armband.

armband_schwarz_goldSchwarz und Gold sind alle meine Bänder

Während manche Damen riesige Schmuckkisten aufklappen, interessiert mich Schmuck relativ wenig. Ich trage meist die gleichen Ohrringe, habe den gleichen Ring am Finger und wechsel mein Armband einmal im Jahr. Genau aus diesem Grund habe ich lieber ein Schmuckstück, dass mir dann auch etwas bedeutet. Farblich bin ich seit Jahren auf der Schwarz-Gold-Kombi hängen geblieben. Hier mal ein paar für schön befundene Beispiele. Meinen Favouriten aus dem Header findet ihr hier.

black_and_gold_beispieleBilder: Christ.de

1 Geknüpftes Band mit Anhänger  | 2 Endless Armband in dezenter Optik | 3 Lederarmband mit Schnalle |              4 Michael Kors gefädeltes Armband

Es ist immer schön, wenn man zu einem Accessoire auch eine Geschichte hat, deswegen ist es schwer für mich irgendwo einfach irgendein günstiges Stück zu kaufen. Wurdet ihr schonmal auf ein Schmuckteil an eurem Körper angesprochen?

Betonschalen-DIY

30Jul

 Beton hier, Beton da. Das einst klobige Material ist seit mindestens zwei Jahren ziemlich trendy und wird sogar zur Möbelherstellung genutzt. In diesem Post geht es aber nicht um den fantastischen Tisch, sondern um die Schale, die hier wundervoll platziert ist.

beton_fertig

Dieses DIY, wollte ich eigentlich schon vor einem Jahr posten, aber manchmal siegt doch die Faulheit. Also so ca. 365 Mal. Für die buntige Betonschale braucht ihr Folgendes:

  • Beton/Estrich (kleinste kaufbare Menge)
  • Öl
  • Plastikschalen in unterschiedlichen Größen
  • eventuell auch Kunststoffkugeln, die man in der Mitte aufmachen kann
  • einen Eimer, der euch nicht so sehr am Herzen liegt
  • Holzstab zum Umrühren (falls ihr selber den Beton anrührt)
  • Wasser (falls ihr selber den Beton anrührt)
  • Buntlack
  • Pinsel

betonschale_diy

 

1. Den Beton anmischen. Die meisten Infos hierfür stehen auf der Beton-Packung. Diese können auch variieren also haltet euch an die Beschreibung auf der Tüte. Angemischt wird im Eimer mit Wasser unter ständigem Rühren mit dem Holzlöffel.

Betonmischen ist eine Kunst für sich. Ihr werdet sehen, dass je nach Mischung gröbere Strukturen entstehen können und genauso auch mehr oder weniger Luftlöcher.

2. Einfüllen in die Schälchen. Fettet die Schalen alle gut von außen ein. Füllt sie vorsichtig mit dem Beton. Lasst aber ein wenig Platz, denn hier werden jetzt die kleineren Schalen gedrückt, die möglichst zentral positioniert werden müssen.

betonschale_fertig_diy

3. Aushärten. Das kann bis zwei Tage dauern. Danach drückt ihr den Beton aus den Schalen, was mal einfacher, mal schwerer ist.

diy_betonschale3

4. Lackieren. Ich habe bei meinen Betonschalen einen hellblauen Buntlack genommen und den inneren Füllraum ausgemalt.

Mit diesem Quick-Mix von OBI müsste es sogar noch einfacher gehen, weil man hier sogar nicht mal selber den Beton anmischen muss. Bei Baywas Onlineshop gibt es auch einen richtig schicken Kupferlack, der aber gerade ausverkauft zu sein scheint. Es gibt auch die Möglichkeit die Schalen unten abzukleben und beispielsweise die untere äußere Hälfte zu lackieren. Kerzen lassen sich aus ihnen auch ganz leicht machen, sobald man Wachs einfüllt.

Happy Beton-Misching!

 

 

Fototagebuch 29/07/2014

29Jul

Kaputte Sommerknie.

Melt! me away

23Jul

Melt! Ja, den Festivalnamen konnte man diesmal wirklich als Imperativ werten, denn bei zuckersüßen 34 Grad und keinen Bäumen weit und breit, konnte man eigentlich nur schmilzen. Zum Glück war nach dem Sonnenuntergang noch für einiges mehr Zeit.

melt_holz_header_festival

Das Melt!-Festival findet jedes Jahr in Gräfenhainichen statt und zieht alle Elektro, Rock und auch mal Indiefans in seinen sachsen-anhaltinischen Bann. Das beeindruckende ehemaligen Industriegeländes Ferropolis wird jedes Jahr von Discokugeln und bunten Lichtern unter denen 20.000 Tanzmäuse und -mäuseriche tanzen in eine surreale elektronische Märchenlandschaft verwandelt.

melt_discoballStaub, Schweiß und Glitzer

Melt! ist, wenn Orangensaft Tetra Packs mit Vodka zur Tasche umoperiert werden, wenn Glitzer die einzig wahre Währung ist, Kräne aufeinmal so schön sind wie Regenbögen, drei Stunden Schlaf das Maximum sind, wenn wunderschöne Autralier schlechte Laune von Konfetti in ihren Surferhaaren bekommen und dadurch hässlich werden.

melt_saftkartons

Melt! bedeutet grinsende MDMA Kids um sich herum zu haben, den Schweiß auf Stiezen zu einem See anwachsen zu sehen, behaarte Männer mit lieben Augen und hässlichen Fußnägeln auf deiner Isomatte liegen zu haben, alte Indie-Mädchen zu Ja, Panik die Schuhe zertanzen und allein vor einer Bühne einen 20minütigen Tränentanz hinzulegen, um Verflossenheiten hinterher zu tanzen.

melt_staub

Wenn ihr auch findet, dass Staub, Schweiß und Glitzer die perfekte Kombination für ein perfektes Wochenende sind, schaut mal in diesem Festivalguide, welches Event ihr dieses Jahr noch mitnehmen könnt. Aber denkt dran: Festivals sind immer Ausnahmezustände.

 

 

Gif-Tagebuch 13/07/2014

14Jul

melonentanz_klein_zauberhafteelv

“Life is not about waiting for the storm to pass, it’s about learning to dance in the rain.” – Vivian Greene

 

Das Ding mit der Sonnenbrille

13Jul

Sonnenbrillen und ich sind keine Freunde. Entweder vergesse ich sie, setze mich auf sie rauf oder verbummel sie nach drei Mal tragen. Aus diesem Grund hatte ich in den letzten drei Jahren keine mehr. Jetzt habe ich aber ein schniekes Modell gefunden, das sogar meiner Gesichtsform zuträglich ist.perspektive_girls_juli2014_zensiert

 

Fight the UV-attack

Ich möchte ja meine Augen schützen. Nicht nur, damit das UV-Gedöns meine süße Hornhaut nicht zerstört, sondern auch damit ich ständig die Stirnrunzel. Wenn man erstmal die Altersschranke von 25 geknackt hat, merkt man nämlich auf einmal, wo es alles anfangen kann zu bröckeln.

Da mir meine Porzellanhaut aber heilig ist, musste ich mir also endlich mal eine Sonnenbrille anschaffen. Während andere von Brillen nicht genug bekommen können, ist das Kaufen eines Augenkleides für mich eine Qual. Nicht viel passt zu meiner Gesichtsform und so bin ich recht schnell genervt. Umso freudiger überrascht war ich, als bei einer spontanen Girls-Rasenrollerei eine vernünftige Frau namens Lisa ihre Esprit-Bestellung mitbrachte.

In ihrer Tasche befand sich diese wundervolle Oversized-Sonnenbrille von Esprit. Ein bisschen erinnert sie an ein Wayfarer-Modell, ist dann aber doch eleganter geschwungen und passt irgendwie zu jedem. Wenn ihr also auch Problemchen mit der Brillenauswahl habt und euer Augenlicht schützen wollt, versucht es mal mit diesem Modell.

sonnebrille_esprit_etui

 

 

Primarkeröffnung in Berlin: Zwischen Demos & Kaufexzessen

03Jul

Heute wird der nächste Primark in Berlin eröffnet. Nicht jeder freut sich darüber uns so findet zur Stunde eine Demo am Alexanderplatz statt. Für alle, die sich noch nicht richtig für eine Meinung entschieden haben, hier ein paar Linktipps.

Wieso man Primark boykottieren sollte: hier! und hier!

Wieso weiterhin bei Primark einkaufen: hier!

Zur Demo stehen gerade einige Menschen auf dem Alexanderplatz und so bietet auch die Kampagne für saubere Kleidung als Gegenentwurf zu Primark gerade eine Kleidertauschaktion vor der Filiale

Primark in Berlin am Alexanderplatz

Während ich mich 2011 noch unfassbar freute, dass der erste Store in Berlin aufmachte, hat sich meine Meinung komplett gedreht. Ich stehe hier aber nicht mit erhobenem Finger. In Dublin konnte ich mich auch nicht ganz entziehen, auch wenn der Laden dort “Penneys” heißt. Dort habe ich jedoch gelernt, dass ich einfach keinen Fuß in den Laden setzen darf, denn ich bin sofort wieder in alte Muster gefallen.

Wenn ich sehe, dass man bei Youtube 280.000 Ergebnisse bekomme, wenn man nach “Primark Haul” sucht und wie viel die Mädels & Jungs dann kaufen, dann regt mich das wieder zum Nachdenken an. Dazu kommt auch die unfassbare Zahl der Klicks von Menschen, die sich das ansehen. Kleidung als Verbrauchs- statt Gebrauchsprodukt zu benutzen, ist für mich eine gefährliche Entwicklung.

Wie sieht das bei euch aus? Einkaufen und verdrängen? Nur ab und zu vorbeischauen? Zu viel Verführung oder gar kein Ding?

Hallo Zukunft!

19Jun

eishimmel_quote

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